Wir bilden aus...


Die Ausbildung zum Dachdecker oder Zimmerer und alles,
was darin enthalten ist,
spricht für eine sichere Investition in die berufliche Zukunft. Denn jedes Haus braucht ein DACH und Fachkräfte,
die es aus gelernter Hand fertigen.

Das Dachdecker-Handwerk - umfangreiches Arbeitsfeld mit guten Berufschancen

Das Dachdecker-Handwerk ist mit einer langen Tradition verbunden. Der Beruf gehört zu jenen Berufen, unter denen sich jeder sofort eine Tätigkeit vorstellen kann.Doch so einfach ist es dann doch nicht. Der Beruf des Dachdeckers hat viele Facetten und so hat der Dach-Experte auch Aufgaben, die man zunächst nicht hinter seinem Berufsbild vermutet.

Praktische Ausbildung der Dachdecker

Die Ausbildung zum Dachdecker dauert 3 Jahre, in denen der Lehrling in den Bereichen Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik ausgebildet wird. Dahinter verbergen sich Tätigkeiten wie das Einbauen von Dachfenstern, die professionelle Dachabdichtung, aber auch das Anbringen von Fassadenverkleidung. Um den Auszubildenden all diese Aufgabenfelder zu vermitteln, werden sie sowohl praktisch als auch theoretisch unterrichtet. Zu den praktischen Inhalten gehört zum Beispiel die Anbringung von Dachentwässerungssystemen.

Theoretische Ausbildung der Dachdecker

In der theoretischen Grundausbildung des Dachdecker-Lehrlings erhält dieser nicht nur Einblick in das Baurecht und wirtschaftliche Grundlagen des Baugewerbes. Er erlernt auch Methoden zur Berechnung und Überprüfung der Statik. Ein tragfähiger Dachstuhl ist die Grundvoraussetzung für ein funktionsfähiges Dach. Entsprechend des Grundrisses des Hauses muss er also so geplant werden, dass er nicht nur die Dachlast, die durch die gewählte Dacheindeckung entsteht, tragen kann, sondern auch extremen Belastungen bei Schneefall standhalten kann. Das Anlegen einer Dachbegrünung oder eines Dachgartens ist zum Beispiel eine weitere Nutzungsmöglichkeit, bei der die Berechnung der Statik eine große Rolle einnimmt. Bei der Berechnung des Gewichts ist nicht nur die Last der Pflanzen zu berücksichtigen, sondern auch die des Substrates. Außerdem stellt dies auch besondere Anforderungen an die Dachabdichtung. Beim Dachausbau mit Wohnzweck muss der Dachdecker über das Einziehen von Wänden hinaus einige Dinge berücksichtigen. Ganz vorn an steht die zusätzliche Dämmung des Dachs bzw. der Außenwände von Dachgauben und des Kniestocks. Die Kenntnis über die aktuellen Bestimmungen zum Wärmeschutz ist hier unerlässlich. Die Vermittlung rechtlicher Inhalte in der Ausbildung der Meister-Dachdeckereien beinhaltet, die zukünftigen Handwerker für aktuelle Gesetzesänderungen und die Einführung neuer Gesetzesentwürfe zu sensibilisieren. Aktuell betrifft dies vor allem den Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz in der Bautechnik. Natürlich werden die theoretischen Inhalte nicht losgelöst von der Praxis vermittelt und so lernt der Azubi in den praktischen Seminaren, die Vorgaben entsprechend umzusetzen. Wie man erkennen kann, hat die Ausbildung und der Beruf als Dachdecker ein weitreichendes Aufgabengebiet.