Info-Dacharten


Flachdach
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Flachdach

Flachdach

Flachdächer sind aus dem heutigen Landschaftsbild nicht mehr wegzudenken. Neben dem Einsatz bei gewerblichen Bauten, hat sich das Flachdach auch längst einen Platz im privaten Wohnungsbau erobert.
Doch was ist ein Flachdach? Als Flachdach bezeichnet man einen mehrschichtigen Dachaufbau, der kein oder nur ein geringes Gefälle aufweist. Genauer gesagt, muss ein Mindestgefälle von etwa 3° vorhanden sein, damit sich kein Wasser ansammeln und gefrieren kann oder der Wuchs von Algen und Pflanzen gefördert wird. Es muss sehr viel Wert auf die Abdichtung gelegt werden, damit die Feuchtigkeit nicht in die Konstruktion gelangen kann. Durch eine Begrünung wird das Dach zur Alternative zu einem herkömmlichen Garten - vorteilhaft gerade auch in Zeiten teurer Grundstückspreise und leerer Geldbeutel.

Krueppelwalmdach
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Krüppelwalmdach

Krueppelwalmdach

Das Krüppelwalmdach hat eine lange alte Tradition.Es wurde meist dann dort eingesetzt, wo ein Steilgiebel am obersten Ende geschützt werden musste, wo er besonderes stark den Witterungsbedingungen ausgesetzt war.Das Krüppelwalmdach bietet eine interessante-technische, eigenständige Optik und Konstruktion dar.

Kuppeldach
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Kuppeldach

Kuppeldach

Kuppelartig gewölbt ruhen diese Dächer auf meist acht- bis zwölfeckigen Wandauflagern. Kuppeldächer werden meistens mit Kupfer, Glas,Titanzink bedeckt.  Beispiele: Reichstagsgebäudes in Berlin, Moscheen, Petersdom

Mansarddach
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Mansarddach

Mansarddach

Der französiche Architekt Mansard erfand und entwickeltedas Mansarddach! Die technische eigenwillige Konstruktion mit den Dachflächen sollte so mehr Wohnraum unter einem Dach schaffen. Konstruktiv gesehen ist ein Mansarddach eine Dachkonstruktion, die aus zwei Dächern mit unterschiedlichen Winkelgraden besteht. Der von der obersten Geschoßdecke verlaufende Dachteil  nach oben hat eine steilere Dachneigung, daran schließt sich dannein etwas flaches Dach an.

Mansardwalmdach
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Mansardwalmdach

Mansardwalmdach

Das Mansardwaldach ist auch unter den Begriffen „Mansardgiebeldach“, „gebrochendes Dach“ oder „Mansarddach“ bekannt und ist eine besonders prachtvolle Dachform, die einst aus der Form des Satteldachs entstanden ist. Die Bezeichnung wird auf den Architekten Jules Hardouin-Mansart zurückgeführt. Er lebte in den Jahren 1648 bis 1708 in Frankreich. Jedoch kannte man die Dachform des Mansardwalmdachs bereits früher. Allerdings war es Hardouin-Masart, der das Mansardwalmdach bekannt machte, da er es bei zahlreichen Prunkbauten verwendete.

Pultdach
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Pultdach

Pultdach

Das Pultdach ist ein halbes, einseitig geneigtes Sparrendach! Die Form ähnelt eines Pultes. Der Dachfirst stützt sich auf eine senkrechte Wand ab. Pultdächer wurden meistens dann errichtet, wenn an einem Gebäude ein niedriger Anbau angebracht werden soll. Durch das Einbeziehen von Solaranlagen bzw. Photovoltaikanlagen hat das Pultdach zusätzlich neue Bedeutung gewonnen und ist weit verbreitet.

Rhombendach
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Rhombendach

Rhombendach

Das Rhombendach sitzt meist auf einem Gebäude mit quadratischem Grundriss auf. Bei rechteckigem Grundriss sind die Rauten unregelmäßig. Die vier unteren Rautenspitzen liegen auf den vier Mauerecken zwischen je zwei über Eck liegenden Giebeln auf. Eingesetzt wurde die Form hauptsächlich bei Turmhelmen von Sakralbauten. Rhombendächer waren aus einer Holzbalkenkonstruktion mit Schiefer bedeckt ausgeführt. Wie Zeltdach und Kegeldach besitzen Rhombendächer keine Kehlen.

Ringpultdach
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Ringpultdach

Ringpultdach

Das Ringpultdach ist  von der Art her wie ein Pultdach aufgebaut meist abgesetzt auf einer zweiten Ebene/Stockwerk. Meistens auf einem kreisförmigen Gebäude aufgebaut. Es ist des öfteren, wie das Zwiebeldach oder Glockendach bei Sakralbauten zu beobachten.

Satteldach
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Satteldach

Satteldach

Von den meisten Dachformen wird das Satteldach am häufigsten gebaut. Die Konstruktion wird als Sparren- oder Pfettendach erstellt, was sich über Jahrhunderte hinweg bewährt hat. Es gibt viele Variationen an Satteldächern; z.B. mit gleichen oder unterschiedlichen Dachneigungen sowie Traufhöhen.

Schleppdach
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Schleppdach

Schleppdach

Das Schleppdach ist eine Dachform, bei der eine zusätzliche geneigte Dachfläche das Hauptdach über die Traufe hinaus erweitert. Das Schleppdach findet sich an historischen wie auch an zeitgenössischen Bauwerken. Man trifft es in der Regel auf untergeordneten Gebäudeteilen an, die an einen größeren Hauptbaukörper auf dessen Traufseite anschließen.

Tonnendach
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Tonnendach

Tonnendach

Ein Tonnendach hat bzw. kann eine Wölbung ähnlich einer liegenden Tonne haben! Die Dachform stellt in deren Querschnitt ein Kreissegment dar. Diese eher seltener vorkommende Dachform wird gelegentlich für Dächer von Industriebauten aber auch ab und an im Wohnungsbau verwendet.

Walmdach
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Walmdach

Walmdach

Beim Walmdach sind die Giebelwände abgewinkelt / abgeschrägt. Je nach der Anordnung der Abschrägungen, den so genannten Schmalseiten, unterscheidet man im Allgemeinen zwischen einem Krüppelwalmdach, Halbwalmdach und Fußwalmdach. Ist der Giebel im oberen Bereich in Richtung Dachfirst geknickt, ist es ein Krüppelwalmdach. Bei einem so genannten Halbwalmdach sind die Trauflinien deutlich höher als an den Längsseiten. Befinden sich die Schmalseiten (schmaleren Seiten) in etwa auf Höhe der eitlichen Trauflinien, handelt es sich um ein Fußwalmdach. Am häufigsten wird das Walmdach als Pfettendach ausgeführt. Eine solche Konstruktion ist nicht nur, relativ gesehen, einfacher umzusetzen, sondern auch weitaus kostengünstiger.

Zwerchdach
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Zwerchdach

Zwerchdach

Das Zwerchdach ist eine Dachform mit einem "Rechten-Winkel bzw.quer zum Hauptdach verlaufenden Giebel. Der Giebel ist allerdings nicht bis zum Dachfirst hochgezogen sondern sitzt etwas tiefer. Dieses ist der wesentliche Unterschied zwischen einem Zwerchdach und Kreuzdach. Durch das Zwerchdach wird die Wohnfläche ebenfalls vergrößert und wird ähnlich wie eine Gaube verwendet in dem meistens noch Fenster integriert sind!

Zwiebeldach
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Zwiebeldach

Zwiebeldach

Das Zwiebeldach besteht aus nach innen- und aussen- geschweiften oder gewundenen, in einer Spitze zusammenlaufen Dachflächen. Anders als beim Glockendach sind die Flächen im oberen Teil konkav (Wölbung nach innen) und im unteren Teil konvex (Wölbung nach aussen) geschweift. Beispiele: Alten Kirchen in Süddeutschland und Österreich und das wohl bekanntestein Russland am Roten Platz.